PSA „THE MOST“ * EIN TOLLES FEUCHTIGKEITS-SERUM FÜR JEDE HAUT? – *KONSUMKAISER*


Heute geht es um ein Feuchtigkeitsserum mit Hyaluron und etwas mehr pflegenden Substanzen von PSA, dem Tochterunternehmen von US-Firma „Allies of Skin“, die allerdings in Singapur ansässig sind. Versprochen wird pralle Feuchtigkeit, auch für anspruchsvollere Haut. Mal sehen…

 

Feuchtigkeitsseren kann man eigentlich nie genug haben. Sie sind vielseitig, können die Haut leicht aufpolstern, diese aber auch mit weiteren guten Dingen versorgen, sie beruhigen und nähren. Zumindest im besten Fall.

Die meisten Feuchtigkeitsseren beschränken sich jedoch auf ihre Namensgeberin, nämlich die Feuchtigkeit. Manchmal kommt noch ein wenig Hautberuhigung hinzu. Das war es aber meist

Das kann dann dazu führen, dass das erwählte Produkt womöglich einen noch trockeneren Effekt auf der Haut verursacht, weil man entweder ein nicht richtig passendes Produkt zum Hautzustand nutzt, oder die Begleitpflege nicht abgestimmt wurde.

Gerade bei Feuchtigkeitsseren schaut trockene-lipidarme Haut ohne weitere Pflege oftmals in die Röhre. Und gibt man vor dem Feuchtigkeitsserum keine Feuchtigkeit (ein leichter Wassernebel reicht) auf die Haut, und hinterher keine okklusive Creme, findet man sich manchmal verknitterter als vorher wieder.

 

Daher wurde ich auf „The Most“ von PSA aufmerksam, deren Feuchtigkeitsserum weit mehr verspricht, als schnöde Feuchtigkeitsversorgung. Dazu sagt PSA:

„Wenn trockene Haut wirklich durstig ist, braucht sie nicht nur ein bisschen mehr Feuchtigkeit – sie braucht THE MOST. Dieses nährstoffreiche (angereichert mit mehrfachem Hyaluron, Kombucha, Panthenol, Bio-Distelöl) feuchtigkeitsspendende Serum ist wie eine Inseloase für einen gestressten, verkatert wirkenden, fahlen und dehydrierten Teint. Es spendet umgehend Feuchtigkeit und hilft den Zellen, die Feuchtigkeit optimal zu speichern – für eine aufgepolsterte und geschmeidige Haut.“

 

Klingt gut, und wenn man auf die Inhaltsstoffe schaut, fällt gleich auch an dritter Stelle das Distelöl auf, das stark pflegend wirkt, und das man in den meisten Seren für pure Feuchtigkeit nicht findet. Da freut sich die trocken-lipidärmere Haut.

Schön hautberuhigende Wirkstoffe (zB. Bisabolol, Panthenol, Madecassoside, Allantoin sind die bekanntesten) und gute Antioxidantien sind ebenfalls gern gesehene Gäste in einem Wirkstoffkonzentrat, und eine gute Idee bei der Verwendung von chemischen Peelings und Retinoiden.

 

Aqua (Water), Glycerin, Carthamus Tinctorius Seed Oil, Propanediol, Dimethyl Isosorbide, Glucuronolactone, Leuconostoc/Radish Root Ferment Filtrate, Bisabolol, Polysorbate 20, Hyaluronic Acid, Sodium Hyaluronate, Sodium Hyaluronate Crosspolymer-3, Sodium PCA, Panthenol, Saccharomyces/Xylinum/Black Tea Ferment, Euterpe Oleracea Fruit Extract, Madecassoside, Glycyrrhiza Glabra Root Extract, Chondrus Crispus Extract, Allantoin, Hydrolyzed Jojoba Esters, Gluconolactone, Sodium Lactate, Sodium Gluconate, Hydroxyethylcellulose, Sodium Benzoate, Sclerotium Gum, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Potassium Sorbate, Phenoxyethanol.

 

Ich persönlich komme mit diesem hautfarbenen Serum (nicht getönt) sehr gut aus. Es befeuchtet ordentlich, beruhigt irgendwie auch etwas, was ich tagsüber nach der Rasur spüre, es ist sanft, nichts brennt, und gleichzeitig gibt es keine roten Fleckchen am Hals. Aber alles keinen Hype wert – in meinen Augen.

Was die Aufpolsterung angeht, bin ich etwas enttäuscht, das finde ich trotz mehrfacher Hyaluron-Molekülgrößen nicht sonderlich erwähnenswert. Auch könnte ich das Serum trotz des Lipidanteils niemals ohne weitere Creme anwenden, denn irgendwie ist die Konsistenz „grießig“, also nicht wirklich körnig, aber doch seltsam. Nimmt man etwas zu viel (mehr als einen Pumpstoß bei mir) wird es auch gleich klebrig.

Das Serum ist zwar unbeduftet, es besitzt aber einen ganz leicht krautigen Charakter, der wohl von den pflanzlichen Inhaltsstoffen ausgeht. Tut der Nase nicht weh, und der Haut wohl auch nicht, insgesamt ist die Formulierung ziemlich „clean“.

Insgesamt ein schön erdachtes Produkt, das in der Realität (also bei mir) leider nur durchschnittlich performt. Ich verwende es zwar, werde es aber nicht nachkaufen.

Sollte sich da aber im Laufe der Wochen noch etwas ergeben, das ich jetzt noch nicht absehen konnte, wird das gerne ein Fall für meine Rubrik „Was wurde eigentlich aus…?“

 

30 ml kosten ca. 46,00 Euro (UVP) / mit Rabatt derzeit 32,20 Euro (über allies of sin)

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser.  Selbst gekauft, keinerlei Sponsoring)

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